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Kirchen im Löwenberger Land

Löwenberg

Blick auf die hinter Bäumen versteckte Löwenberger Kirche Gleich neben dem Marktplatz, hinter großen alten Lindenbäumen versteckt, steht die Kirche. Sie ist ein frühgotischer Feldsteinbau und entspricht im Kern ihrer Umfassungsmauern mit den vierkantig zurechtgehauenen Feldsteinen fast vollständig ihrer ersten Anlage aus dem 13. Jahrhundert.

Sie besteht aus einem Schiff, das mit dem breit vorgelagerten Turmhaus und mit dem eingezogenen Chor durch je eine große Spitzbogenöffnung vereint ist. Eine in der Ostwand des Chores angebrachte Gruppe von drei hohen Spitzbogenfenstern mit höherem Mittelfenster ist in Spuren noch erkennbar. Die ursprünglichen Fenster des Langhauses waren ohne Zweifel von der gleichen Art. Auch die alten Fensterspuren am Turm lassen noch die frühgotischen Spuren erkennen.

Innenansicht der Kirche in Löwenberg Der fast 15 Meter breite Westbau dürfte schon durch seine Abmessungen die ursprüngliche Absicht einer zweitürmigen Westfront verraten. Im Jahre 1730 wurde nach Beckmanns Nachlass die Kirche repariert und ausgeziert. Am Turm sind vermutlich seine Abtrennung vom Schiff durch eine Mauer mit Rundbogentür, die Anlage von Ochsenaugen in den Seitenmauern seines Erdgeschosses sowie die Vermauerung der meisten oberen Turmfenster darauf zurückzuführen, vielleicht auch die Umänderung des südlichen Schiffsportals zu einer einfach geputzten Rundbogentür.

Der Altar der Löwenberger Kirche Der Bauherr, Domprobst Johann Heinrich von Bredow, dem diese Wiederherstellung der Kirche zu verdanken war, starb nicht lange danach im Jahre 1739. Für die Aufstellung seines Marmorsarkophages richtete man damals den Chor der Kirche zu einem Mausoleum ein. Dazu wurde der Altar von seiner ursprünglichen Stelle an seine jetzige, westlich vom Triumphbogen, verschoben. Dazu musste man aus Platzmangel von seinen Gewänden etwa 30 cm abhauen. Der dadurch entstandene Rücksprung in 2,50 m Höhe wurde durch zwei stuckierte Engel in Hermenform verdeckt. Der Sarkophag des Verstorbenen wurde mit dem Kopfende in eine eigens dafür angelegte Nische in der Mitte der Ostwand gestellt. Diese wurde mit einem Anbau aus Marmor und Stuck umgeben. Nach einem furchtbaren Brand am 9. März 1808 wurde die Kirche völlig zerstört, selbst der unterirdische Gang, der von der Kirche zum Schloss führte, soll von den herabstürzenden Steinmassen verschüttet worden sein. An einen Wiederaufbau war vorläufig nicht zu denken. Über 24 Jahre ragte die Ruine der völlig ausgebrannten Feldsteinkirche als ein trauriges Zeichen der Verarmung zum Himmel. 1815 setzte man einen Pächter ein, der mit Hilfe der Bauern die Kirche wieder aufbaute.

1832 wurden einige Veränderungen vorgenommen: Der Breitturm bekam ein Satteldach. Die Kirche erhielt einen Kanzelaltar und Taufe, Gestühl, Orgel sowie Emporen wurde verändert. Chor mit einer Notdecke versehen. Die Glocken stammen aus der Werkstatt von J. F. Thiele in Berlin.

Beachten Sie auch die Vorstellung des Ortes Löwenberg.